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Aktuelles

18.04.2017

Bad Malente. JVA-Modellprojekt gestartet – Integration durch Sport

Bei der Übergabe der Förderbescheide: Ralph Döpper, 1. Vorsitzender Landesverband für soziale Strafrechtspflege, Hans-Ludwig Meyer, Präsident SHFV, Anke Spoorendonk, Ministerin für Justiz, Kultur und Europa, Achim Albrecht, Vorstand Stiftung Grone-Schule, Alessa Orth, DRK Kreisverband Kiel e.V., Torsten Geerdts, Vorstand DRK Schleswig-Holstein, Udo Gerigk, KAST e.V. Kiel


Schleswig-Holsteins Justizministerin Anke Spoorendonk hat am 10. April im Uwe Seeler Fußball Park in Bad Malente den Startschuss für drei kriminal- und gesellschaftspolitisch völlig neue und bedeutsame Resozialisierungsprojekte gegeben (siehe auch News vom DFB). Es handelt sich um erzieherisch-pädagogisch wirkende Maßnahmen, die aufkeimendes kriminelles Verhalten bei jungen Flüchtlingen nachhaltig verhindern und zur besseren gesellschaftlichen Integration beitragen sollen. Träger des Projekt „Fußball Interkulturell/Integrativ" sind der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV), die Grone Bildungszentren Schleswig-Holstein, der Verein „Anstoß! Bundesvereinigung für soziale Integration durch Sport“ sowie die Kanzlei für Konfliktmanagement und Mediation.

„Fußball Interkulturell/Integrativ": Gemeinsam verwirklichen die Grone Bildungszentren, der SHFV und der Verein „Anstoß!“ einen sozialen Trainingskurs in Sachen Demokratie und deutscher Gesellschaft. In Kombination mit sportlichen Aktivitäten werden junge straffällige Migranten in Fußballvereine in ganz Schleswig-Holstein integriert.

Anti-Gewalt-Training „Dost": „Deliktorientiertes Sozialtraining“ (Dost) sind individuelle und interkulturell ausgerichtete Maßnahmen, die aufsuchend in ganz Schleswig-Holstein junge straffällige Migranten mit ihren Taten und Haltungen konfrontieren und Lösungen für ein straffreies Leben erarbeiten. Diese Maßnahmen werden durchgeführt vom Kieler Antigewalt- und Sozialtraining "KAST".

Ehrenamtsprojekt „Integration durch Integrierte": Die ist ein Projekt zur Einbindung von gut integrierten Menschen mit Migrationshintergrund, die ehrenamtlich bereit sind, straffällig gewordene junge Migranten zu begleiten und unterstützend in unserem Sanktions- und Resozialisierungssystem mitzuwirken. Für diese Initiative ist das Deutsche Rote Kreuz verantwortlich.

Die pädagogischen Maßnahmen sollen aufkeimendes kriminelles Verhalten bei jungen Flüchtlingen nachhaltig verhindern. „Erziehung und Haftvermeidung sind Haftstrafen vorzuziehen, wenn es denn die begangene Straftat zulässt", erklärte Justizministerin Spoorendonk. „Alle Rückfalluntersuchungen und die kriminologische Forschung zeigen uns, dass eine gelingende Resozialisierung und damit auch der beste Opferschutz vorrangig durch behandlungsorientierte ambulante Sanktionen zu erreichen ist".