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Aktuelles

07.03.2017

Hamburg. Grone-Wirtschaftsakademie: Roboter-Premiere zum Thema Industrie 4.0

Star beim Bilanzbuchhalter- und Controllertag, den die Grone-Wirtschaftsakademie am 3. März veranstaltete, war Yolandi, ein humanoider Roboter von pi4_robotics. Geschäftsführer Matthias Krinke präsentierte den 1,75 Meter großen und 120 Kilogramm schweren Roboter erstmals in Hamburg. Thema war „Was bedeutet Industrie 4.0 – Digitalisierung für Unternehmen? Veränderungen und Chancen für Wirtschaft, Menschen und Controlling“.

Yolandi gehört erstmalig eine Robotergeneration an, die auch für Dienstleistungs-Anwendungen entworfen wurde, etwa im Pflegeheimen oder beim Einsatz an der Einlasskontrolle von Großereignissen: Mittels Gesichtserkennung könnten etwa Personen, die Stadionverbot haben, am Zugang gehindert werden.

Bei Grone präsentierte Yolandi in einem Vortrag die Einsatzmöglichkeiten von Robotern als Zeitarbeiter: Krinke hat im November 2015 die Robozän GmbH gegründet – nach seinen Angaben die weltweit erste Roboter-Zeitarbeitsfirma. Eine „zweistellige Zahl" von Robotern sei bereits bei Kunden in ganz Deutschland im Einsatz, unter anderem für die Qualitätskontrolle von Waschmaschinen-Displays.

Dr. Jens Hohensee, Head of Career Services bei der Boston Consulting Group, berichtete anhand eines selbst geschriebenen Zukunftsszenarios, wie die Arbeitswelt 2030 aussehen könnte. Ausgehend von der demografischen Entwicklung gebe es dann keine Bewerber um, sondern Kandidaten für einen Arbeitsplatz. Entsprechend sei die Personalentwicklung dann Führungsaufgabe, Human Relations Manager seien dann Chief Change Officers, die den Wandel der Unternehmen forcierten. Die Zukunft liege zunächst in der Flexibilisierung zum Beispiel von Mobilität oder Arbeitszeit. Der zweite Aspekt sei die Nutzung der, wie Hohensee sagte, „weiblichen Potenziale“ als Arbeitskräfte für die Unternehmen, der dritte sei die Nutzung der „Silberrücken“, also älterer Arbeitnehmer, die ihre Kompetenzen den Betrieben länger als derzeit zur Verfügung stellten.

Martin Vorhauer, Geschäftsführer der Grone-Wirtschaftsakademie: „Der digitale Strukturwandel ändert die Arbeitswelt von Grund auf. Um die Chancen zu nutzen, müssen Unternehmen große Herausforderungen meistern: Prozesse und IT-Infrastruktur müssen angepasst werden, selbst komplette Geschäftsmodelle unterliegen dem Druck zur Veränderung“.
Dieser radikale Wandel müsse „von der Chefetage begleitet und gesteuert werden, denn die Führungskraft übernimmt Aufgaben der Personalentwicklung und muss Talente und Kompetenzen verbinden und fördern“. Deswegen werde die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter zum zentralen Thema auf Fach- und Führungsebene. Wir werden deshalb in diesem Jahr ein digitales Bildungszentrum einrichten.“
Vorhauer weiter: „Die Grone Wirtschaftsakademie verfolgt die Trends und Anforderungen der Unternehmen seit 30 Jahren in einem ständigen Austausch mit Unternehmen und den vielen Teilnehmern unserer Kurse. In dem aktuellen technologischen Wandel sind vor allem Führungskräfte extrem gefordert. Auf diesem Hintergrund ist aktuell ein modulartig aufgebautes Führungskräftetraining gewachsen.“

In weiteren Vorträgen sprachen Uwe Jüttner, EMA, Präsident der European Management Accountants Association e.V., über die „Internationale Rechnungslegung im Wandel - Der neue Leasingstandard IFRS 16“, Diplom-Finanzwirt Rüdiger Mewes über „Das große Ziel des aktenlosen Verfahrens“, und Dirk Freiherr von Pechmann, CEO der Seneca Business Software GmbH, über „Bilanzforecast – Eine Symbiose von Buchhaltung. Controlling und IT“.

Die Vorträge finden Sie auf http://www.grone.de/standorte/hamburg/grone-wirtschaftsakademie-hamburg/veranstaltung/