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Aktuelles

04.07.2018

Dortmund. Erasmus-Kongress

JobCoaches sollen mehr Arbeitslose Menschen mit Behinderung zurück in den Arbeitsmarkt bringen

Wie können arbeitslose Menschen mit Behinderung besser in den Arbeitsmarkt integriert werden? Dieser Frage gingen mehr als 120 Fachleute aus Deutschland, Polen, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und Spanien in Dortmund nach.
Der Kongress im Lensing-Carree gehört zum Erasmus+ Projekt „JobCoach für Menschen mit Behinderungen“ (JOMB). Das Ziel ist eine europaweit vergleichbare Weiterbildung für Job Coaches. Sie unterstützen Arbeitslose beim Finden eines Arbeitsplatzes. Erasmus+ ist ein EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport.

v.l. Oberbürgermeister Ulrich Sierau mit den Projektverantwortlichen Anna Block, Anette Schulte-Ebert, Barbara Wenzel, Claudia Veltkamp, Marea De Bruijn und Ewa Matuska

Hintergrund: Die allgemeine Arbeitslosenquote in Deutschland beträgt derzeit 5%. Im Gegensatz dazu sind 12,4 % der Menschen mit Behinderung ohne Erwerbsarbeit, das entspricht mehr als 160.000 Personen. Das soll sich ändern, zumal viele von ihnen gut qualifiziert sind: Hier finden sich etwas mehr Fachkräfte als bei nicht schwerbehinderten Arbeitslosen.
Projektleiterin Anna Block von Grone Niedersachen stellte die Projektpartnerschaft und die Projektergebnisse vor. Sie sagte: „Insgesamt wurden in dem Projekt zehn innovative Bildungsprodukte erarbeitet, unter anderem die europäischen Berufsstandards für die Job Coaches für Menschen mit Behinderungen, ein Kompetenzprofil für das Berufsbild, sowie ein europäisches und nationales Qualifizierungskonzept.“

 

Projektleiterin Anna Block von den Grone Bildungszentren Niedersachsen

Die Projektpartnerschaft bietet auch ein Buch sowie ein Qualifizierungsmodul zum Thema „Umgang mit verschiedenen Behinderungsarten“ an. In Fachvorträgen, Workshops und Diskussionsrunden wurden Expertisen vorgestellt und Erfahrungen ausgetauscht, internationale Partner aus Frankreich, den Niederlanden, Irland, Polen und Deutschland berichteten dabei von ihren Erfahrungen und präsentierten ihre Ergebnisse aus dem Erasmus-Projekt.
Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau sagte in einem Grußwort unter anderem: „Die Integration von Menschen mit besonderen Stärken und Fähigkeiten gehört zu den großen Herausforderungen der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. In Dortmund unterstützt schon seit 2006 das so genannte Behindertenpolitische Netzwerk die Stadt bei ihrer Arbeit zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Gut ausgebildete Job-Coaches können in diesem Zusammenhang einen nennenswerten Bei-trag zur Integration behinderter und schwerbehinderter Menschen in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis leisten.“

    

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau  

Die Grone Bildungszentren Nordrhein-Westfalen gGmbH mit Sitz in Dortmund richtete den Kongress gemeinsam mit den Grone Bildungszentren Niedersachsen gGmbH aus. Geschäftsführerin Claudia Veltkamp, sagte in ihrer Begrüßung: „Teilhabe behinderter Menschen ist ein Menschenrecht und kein Akt der Fürsorge oder Gnade. Unser Maßstab, eine inklusive Gesellschaft mitzugestalten, ist der Nationale Aktionsplan der Bundesrepublik Deutschland zur Umsetzung der UN - Behindertenrechtskonvention. Darin heißt es: „Inklusion ist die durchgängige Haltung und das zentrale Handlungsprinzip.“ Soziale Teilhabe bedeutet für uns, Berufs- und Lebenschancen, Perspektiven und Netzwerke für und vor allem mit Menschen mit den unterschiedlichsten Unterstützungsbedarfen zu schaffen.

 

Geschäftsführerin Claudia Veltkamp von den Grone Bildungs-zentren NRW gGmbH

Unsere Teilnehmenden sollen sowohl in ihrer Gleichheit als auch in ihrer Verschiedenheit in Betrieb und Gesellschaft anerkannt sein. Darauf richten wir unsere Angebote aus.“