Integrationskurs für Zweitschriftlernende (BAMF)

  • Auf Anfrage
  • Integrationssprachkurse (BAMF)
  • Salzgitter
  • Stunde
  • gefördert

Dauer:
Stunde

Veranstaltungsart:
Integrationssprachkurse (BAMF)

Veranstaltungszeit:
Tagesveranstaltung

Termine auf Anfrage

Fördermöglichkeiten:
BAMF

Maßnahmenummer:
24895-NI-133-2018

Inhalte:

Abschnitt 1 – Einführung in das lateinische Schriftsystem
Abschnitte 2 und 3 – Sprachkurs mit dem Ziel A1

  • Die Teilnehmenden setzen sich mit dem lateinischen Schriftsystem am Beispiel der deutschen Sprache soweit auseinander, bis ihnen alle im Deutschen verwendeten Schriftzeichen vertraut sind, d. h. dass diese sowohl identifiziert als auch produziert werden können
  • Die Teilnehmenden erwerben die wichtigsten Redemittel und Vokabeln für den Fortgang des Unterrichtes, wodurch die weitere Teilnahme am Sprachkurs erleichtert wird.

Der Aufbau-Sprachkurs A baut das im Basis-Sprachkurs gelegte Fun-
dament für eine wachsende sprachliche Selbstständigkeit der Teil-
nehmenden aus. Die hierzu nötigen sprachlichen Ressourcen, also

  • Wortschatz
  • Grammatik

Themen/Situationen/Handlungsmuster sind für das Niveau des Aufbau-Sprachkurses A (A2) durch den GER
sowie durch das vom Goethe-Institut entwickelte „Rahmencurriculum für Integrationskurse – Deutsch als Zweitsprache“ beschrieben.
Die Inhalte im Aufbau-Sprachkurs A entsprechen den Inhalten für den Basissprachkurs eines allgemeinen Integrationskurses.

Im Aufbau-Sprachkurs B wird die selbstständige sprachliche Handlungsfähigkeit der Teilnehmenden weiter ausgebaut und gefestigt. Die hierzu nötigen sprachlichen Ressourcen, also

  • Wortschatz
  • Grammatik

Themen/Situationen/Handlungsmuster sind für das Niveau des Aufbau-Sprachkurses B (B1) durch den GER sowie durch das vom Goethe-Institut entwickelte „Rahmencurriculum für Integrationskurse – Deutsch als Zweitsprache“ beschrieben.
Die Inhalte im Aufbau-Sprachkurs B entsprechen den Inhalten für den Aufbausprachkurs eines allgemeinen Integrationskurses.

Teilnahmevoraussetzungen:
Sie bringen berufliche Abschlüsse und/oder Schulabschlüsse mit mehr- jähriger Schulausbildung aus ihren Heimatländern mit. Sie können in mindestens einer Sprache mit nicht-lateinischen Schriftzeichen flüssig lesen und schreiben und sind in dieser soweit alphabetisiert, dass sie in der Lage sind, mit der Schriftlichkeit in allen Lebensbereichen kompetent umzugehen. Somit verfügen sie mindestens über diejenigen schriftsprachlichen Kompetenzen, die minimal erforderlich sind und als selbstverständlich vorausgesetzt werden, um den jeweiligengesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden.2 Dabei gilt zu beachten, dass in Deutschland sowie in anderen Industriestaaten Schriftsprache eine wichtige Bezugsgröße für (fast) alle Lebensbereiche ist. Möglicherweise stammen einige Teilnehmende aus Gesellschaften, in denen die Schriftlichkeit nicht diesen hohen Wert hat, so dass es durchaus sein kann, dass ihre im Heimatland erworbenen und als ausreichend erachteten Schriftkompetenzen für die schriftsprachlichen Anforderungen in der deutschsprachigen Gesellschaft nicht mehr ausreichen. In diesem Fall gelten solche Teilnehmenden als funktionale Analphabeten. Sie verfügen über Lese- und Schreibstrategien in ihrer Erstsprache. Sie beherrschen beispielsweise verschiedene Lesetechniken, können zwischen narrativen und sachlichen Texten unterscheiden und diese je nach Zweck interpretieren. Sie können beim Schreiben Adressatenbezüge herstellen und Überarbeitungsstrategien anwenden. Sie erkennen in ihren (Erst)Sprachen schnell Zusammenhänge in Texten und können je nach Leseintention oder Aufgabenstellung Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden. Sie verfügen möglicherweise über rudimentäre mündliche Kenntnisse der englischen Sprache und beherrschen dadurch einzelne Buchstaben des lateinischen Alphabets. Der Umgang mit Lehr- und Lernmedien ist ihnen weitgehend vertraut. Der Umgang mit Texten in der deutschen Sprache bereitet ihnen aufgrund fehlender textverarbeitender Routinen im lateinischen Schriftsystem Schwierigkeiten, unter anderem im Hinblick auf Laut-Buchstaben-Zuordnungen, Leerstellen und Satzzeichen und auf die Groß- und Kleinschreibung. Das gilt sowohl für die Rezeption als auch für die Produktion von geschriebenen Texten.

Ziele:
Die Teilnehmenden beherrschen: -alle lateinischen Groß- und Kleinbuchstaben des deutschen Alphabets rezeptiv und produktiv. -gängige Buchstabenkombinationen des Deutschen rezeptiv und produktiv. -die wichtigsten orthografischen Muster in der deutschen Sprache. -die Versprachlichung aller Zahlen im Zahlenraum von 0 bis 1 Million. Die Teilnehmenden können: -alle Buchstaben des deutschen Alphabets in Druckform und in verständlich geschriebenen Handschriften erlesen. -verschiedene Silbenstrukturen des Deutschen erkennen und unterscheiden. -Die Teilnehmenden haben die Analyse- und Synthesefähigkeit im Deutschen auf Wort-, Morphem-, Silben- und Laut-/Phonemebene entwickelt.

Ansprechpartner/-in

Frau Martina Wille
Telefon: 0531 70717199

Grone-Bildungszentrum Salzgitter - Theodor-Heuss-Straße
Theodor-Heuss-Straße 63
38228 Salzgitter

E-Mail schreibenWeitere Infos zum Anbieter

Veranstaltungsort

Grone-Bildungszentrum Salzgitter - Theodor-Heuss-Straße
Theodor-Heuss-Straße 63
38228 Salzgitter

Route planen