Stärken entdecken und Zeigen

  • Auf Anfrage
  • Trainingsmaßnahme
  • Arnstadt
  • 6 Monate (6 Unterrichtsstunden)

Dauer:
6 Monate (6 Unterrichtsstunden)

Veranstaltungsart:
Trainingsmaßnahme

Veranstaltungszeit:
Tagesveranstaltung

Abschluss:
Zertifikat / Teilnahmebescheinigung (Zertifikat/Teilnahmebestätigung) - ohne Abschlussprüfung

Termine auf Anfrage

Maßnahmenummer:
093/83005/2019

Inhalte: (Inhalte als PDF laden)

 Die Maßnahme soll mit sozialpädagogischer Betreuung sowie ergo- und arbeitstherapeutischen Angeboten die Aktivierung der Teilnehmer unterstützen, sie motivieren und deren Eingliederungsaussichten verbessern. Darüber hinaus werden die Teilnehmer mit multiplen Problemlagen bei der Überwindung sozialer Schwierigkeiten unterstützt, indem sie eine konstante Tagesstruktur mit sinnvoller Beschäftigung und sozialen Kontakten erhalten. In der Maßnahme können lebenspraktische Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt werden, um die Selbstständigkeit sowie das Selbstwertgefühl zu steigern. Neben gesundheitlichen Angeboten werden mögliche berufliche Perspektiven erarbeitet

Hierbei steht die praktische Erprobung der Teilnehmer im Fokus.

Gegenstand der Maßnahme ist eine Kombination aus Elementen zur Heranführung der Teilnehmer an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (§ 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 S.1 Nr. 1 SGB III) in Verbindung mit der Feststellung, Verringerung oder Beseitigung von Vermittlungshemmnissen (§ 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 Abs. 1 S.1 Nr. 2 SGB III).

Die Maßnahme soll mit sozialpädagogischer Betreuung sowie ergo- und arbeitstherapeutischen Angeboten die Aktivierung der Teilnehmer unterstützen, sie motivieren und deren Eingliederungsaussichten verbessern. Darüber hinaus werden die Teilnehmer mit multiplen Problemlagen bei der Überwindung sozialer Schwierigkeiten unterstützt, indem sie eine konstante Tagesstruktur mit sinnvoller Beschäftigung und sozialen Kontakten erhalten. In der Maßnahme können lebenspraktische Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt werden, um die Selbstständigkeit sowie das Selbstwertgefühl zu steigern. Neben gesundheitlichen Angeboten werden mögliche berufliche Perspektiven erarbeitet

Hierbei steht die praktische Erprobung der Teilnehmer im Fokus. Dabei ist eine auf die individuellen Belange der Teilnehmer abgestimmte Leistung sicher gestellt.

Ziel ist es, erwerbsfähige Leistungsberechtigte durch sehr intensive, aufsuchende, begleitende und nachgehende Beratungsangebote zu aktivieren und die aktive Teilnahme am Integrationsprozess zu gewährleisten. Sollte der erwerbsfähige Leistungsberechtigte Termine beim Auftragnehmer nicht wahrnehmen, so wird der Auftragnehmer durch Weck-, Hol- und Begleitdienste tätig.

Mit der Teilnahme an der Maßnahme sollen für Kunden mit ausgeprägtem Unterstützungsbedarf, die ggf. auch zeitweise schwer oder gar nicht erreichbar sind, konkrete und jeweils individuelle Handlungsansätze entwickelt werden.

Diese Maßnahme dient der Abklärung, was zu tun ist, um die vermittlungshemmenden Beeinträchtigungen des Einzelnen zu verringern bzw. zu beseitigen, die einer Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt entgegenstehen bzw. der Frage nachzugehen, ob gegebenenfalls aufgrund der Schwere der Probleme die Einschaltung von sozialintegrativen Leistungen geeignet erscheinen. Der Auftragnehmer soll die Teilnehmer hierbei begleiten.

Soweit ein berufliches Potential für eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt diagnostiziert wird, werden die für eine Integration notwendigen Schritte dargestellt und begründet. Hierbei soll es vorrangig um die praktische Erprobung gehen, bei der realistische Berufswünsche unter Beachtung der gesundheitlichen Einschränkungen der Teilnehmer erarbeitet werden.

Falls aufgrund der Schwere der vorhandenen Probleme oder gesundheitlichen Einschränkungen festzustellen ist, dass eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt derzeit nicht gesehen wird, wird dargestellt, mit welchen Leistungen auch durch Dritte (sozialintegrative Leistungen) eine zukünftige Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt gefördert werden könnte. Bei fehlender Einsicht des Teilnehmers soll diese durch den Auftragnehmer erreicht werden. Bei fehlender Leistungsfähigkeit wird der Teilnehmer über die Möglichkeiten der Beantragung von Rentenleistungen informiert, unterstützt und begleitet (bspw. Altersrente für Schwerbehinderte, Erwerbsunfähigkeitsrente, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, medizinische Rehabilitation usw.).

Insofern soll durch Überleitung in bereits vorhandene Hilfesysteme eine Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützt werden. Die Teilnehmer werden bei der Feststellung des konkreten Handlungsbedarfs intensiv sozialpädagogisch, psychologisch und ergotherapeutisch unterstützt und begleitet. Zur Zielerreichung ist ein vom Auftragnehmer entwickeltes, gut funktionierendes Netzwerk erforderlich. Dieses besteht u. a. aus der Zusammenarbeit mit:

- dem zuständigen Bedarfsträger

- Rentenversicherungsträgern

- Jugendamt

- Sozialamt

- Sozialpsychiatrischem Dienst

- Suchtberatung

- Schuldnerberatung

- Familien -und Erziehungshilfe

- Wohnungs- und Energieanbietern

- Krankenkassen

Die methodische Vorgehensweise der Förderung hängt von der individuellen Entwicklung der einzelnen Teilnehmer ab. Die Maßnahme beinhaltet als Erprobungs- und Aktivierungsfeld tragende Funktionen. Hinzu kommt die Bearbeitung persönlicher Hemmnisse in Gesprächen mit dem Sozialpädagogen und/oder Psychologen in Verbindung mit dem Angebot verschiedener Fördereinheiten aus den jeweiligen Modulen:

 - Fachpraktische Erprobungen, Erprobung von Tätigkeitsfeldern in den Projekten/Projektansätzen  (Holzbereich, Textilbereich, Hauswirtschafts- und Küchenbereich, Kreativbereich)

 - Gesundheitsorientierte Angebote befähigen die Teilnehmer mit gesundheitlichen Einschränkungen umzugehen. Sie lernen durch verschiedene (Projekt-)Angebote in den Bereichen „Bewegung“, „Gesunde Ernährung“, „Umgang mit eigenem Konsumverhalten“ und „Selbstmanagement“, wie sie sich verhalten können, um mit den gesundheitlichen Einschränkungen den beruflichen Alltag zu bewältigen.

 - Wirtschaftliches Verhalten: Die Teilnehmer lernen eigene finanzielle Ressourcen sinnvoll und wirtschaftlich einzusetzen.

 - In dem Modul Mobilitätstraining geht es um die Feststellung und Erweiterung der regionalen Mobilität der Teilnehmer. In Übungen zur regionalen Mobilität müssen die Teilnehmer z. B. eine vorgegebene Wegstrecke mit öffentlichen Verkehrsmitteln ablegen.

 - Motivationsentwicklung: Mit der in diesem Kapitel beschriebenen methodischen Vorgehensweise wollen unsere Mitarbeiter erreichen, dass die Teilnehmer gern zu uns kommen, zunehmend Verantwortung für ihren Entwicklungsprozess übernehmen und verstärkt Eigeninitiative ergreifen (Hilfe zur Selbsthilfe).

 - In dem Modul Persönlichkeitsförderung werden Selbst- und Fremdwahrnehmung abgeglichen. Es geht um die Stabilisierung der Kritikfähigkeit, der Konfliktfähigkeit und der beruflichen Motivation.

 - Die Teilnehmer lernen in dem Modul Stressbewältigung, eigenes Verhalten in Stress-Situationen zu erkennen, zu erfahren und alternative Verhaltensweisen zu erproben. Insbesondere das Kennenlernen von Entspannungs-, Regenerations- und Konzentrationstechniken trägt zum Erlernen von Bewältigungsstrategien in konfliktreichen Situationen bei.

Alle Fördereinheiten in den Modulen dienen der Feststellung, Verringerung oder der Beseitigung persönlicher Vermittlungshemmnisse sowie der Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

Zielgruppe
Zur Zielgruppe gehören erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die aufgrund in ihrer Person liegender gesundheitlicher Einschränkungen im Grenzbereich der Anforderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes liegen und für sich selbst keine Perspektive für einen beruflichen (Wieder)-Einstieg sehen. Es handelt sich um Teilnehmer, deren Integration auf dem Arbeitsmarkt mit den Regelinstrumenten des SGB III und SGB II aufgrund vorliegender oder drohender Beeinträchtigungen besonders erschwert ist und die einen ausgeprägten Stabilisierungs- und Unterstützungsbedarf aufzeigen. Die Zielgruppe kann beispielsweise folgende Hemmnisse aufweisen: - familiäre Problemlagen - soziale Isolation/fehlender sozialer Rückhalt - Verhaltens- und Entwicklungsstörungen - Antriebs- und Motivationslosigkeit - depressiven Verstimmungen - eingeschränkte Sozialkompetenz - Suchtproblematiken ohne akute medizinische Indikation - gesundheitliche und / oder lernbeeinträchtigte Problematiken - fehlende Krankheitseinsicht - psychische Beeinträchtigungen

Teilnahmevoraussetzungen:
keine

Ziele:
Das Ziel ist, erwerbsfähige Leistungsberechtigte durch sehr intensive, aufsuchende, begleitende und nachgehende Beratungsangebote zu aktivieren und die aktive Teilnahme am Integrationsprozess zu gewährleisten. Mit der Teilnahme an der Maßnahme sollen für Kunden mit ausgeprägtem Unterstützungsbedarf, die ggf. auch zeitweise schwer oder gar nicht erreichbar sind, konkrete und jeweils individuelle Handlungsansätze entwickelt werden.

Ansprechpartner/-in

Herr Sebastian Brandt
Telefon: 03628 5853415

Grone-Bildungszentrum Arnstadt
Ernst-Minner-Straße 15
99310 Arnstadt

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Veranstaltungsort

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