Bitkom Bildungskonferenz 2020 fand digital statt

Coronabedingt fand die diesjährige Bitkom Bildungskonferenz in digitaler Form statt. Am 14. und 15. September trafen sich etwa 1.000 Teilnehmende und mehr als 60 Sprecher*innen aus den Bereichen Bildung, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft im virtuellen Rahmen. Alle Inhalte wurden gestreamt, Fragen konnten online gestellt werden und auch der Austausch mit anderen Teilnehmenden war in Webdiskussionen möglich. Dr. Stefanie Hubig, Präsidentin der Kultusministerkonferenz 2020 und Ministerin für Bildung des Rheinland-Pfalz eröffnete die Bildungskonferenz mit ihrer Keynote und betonte: „Das Recht auf Bildung muss höchste Priorität haben.“ Sie plädierte dafür, die Erfahrungen der letzten Monate zu nutzen, um das Bildungswesen weiter zu digitalisieren.

Der erste Konferenztag drehte sich um die digitale Transformation des Schulwesens in Deutschland. Durch die Coronakrise ist deutlich geworden, dass digitales Lernen selbstverständlich werden muss.
Doch auch für den weiteren Bildungs- und Berufsweg sind digitale Skills und entsprechende Weiterbildungen unabdingbar. Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bitkom, erklärte bei seiner Eröffnungsrede, dass Digital Skills für alle Berufe entscheidend seien und regelmäßige Weiterbildungen und Lebenslanges Lernen ein Thema wäre, das noch viel selbstverständlicher angenommen werden müsse. „Es geht um die Frage, wie wir uns zunehmend souverän in einer digitalisierten Welt bewegen“, sagte Rohleder. Daher stand der zweite Konferenztag unter dem Motto „Berufliche Bildung und Lebenslanges Lernen“. Diskutiert wurde darüber, wie digitale Kompetenzen auf dem Weg von der Ausbildung bis in die Berufspraxis erworben werden können.

Nach zwei interessanten Tagen ist das Fazit, dass digitale Infrastrukturen und Geräte zwar wichtig sind, es aber auch eines generellen Kulturwandels bedarf, um die Kultur der Digitalität zu leben und zu vermitteln.

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