Hamburg: 25-jähriges Jubiläum unserer Berufsfachschule für Physiotherapie

Herzlichen Glückwunsch!

„Noch nie seit der Gründung unserer Schule vor 25 Jahren haben wir so viele Stellenangebote aushängen“, sagt Birgit Berke. „Physiotherapeuten werden hängeringend gesucht.“ Die Schulleiterin der Berufsfachschule für Physiotherapie ist fast von Anfang an dabei, als im April 1997 die ersten Physiotherapeut*innen ihre Ausbildung begannen. Seitdem hat sich vieles verändert. „Wir müssen ständig unser Ohr am Puls der Zeit haben, wir müssen ständig neue wissenschaftliche Erkenntnisse einflechten, um den bestmöglichen Unterricht gewährleisten zu können.“

Die einschneidendste Änderung war sicherlich die Schulgeldfreiheit in Hamburg seit April 2019, für die Birgit Berke und ihre Schülerinnen auf dem Rathausplatz demonstrieren gingen. Davor mussten die Schüler*innen selbst rund 15.000 Euro in ihre Ausbildung investieren. „Die Förderrichtlinien gelten so lange, bis Berlin eine bundesweite Lösung präsentiert. Das wird aber noch dauern. Den Verantwortlichen ist bewusst, dass es einen chronischen Mangel an Physiotherapeuten gibt, aber die politischen Mühlen mahlen langsam.“  

Ein Grund für die Zögerlichkeit ist der Trend zur akademischen Ausbildung, der einen grundlegenden Strukturwandel in Deutschland nötig machen würde. In den europäischen Nachbarländern ist Physiotherapie seit Langem ein Studiengang. Die Grone-Schule arbeitet bereits jetzt mit der Hamburger Fern-Hochschule zusammen, damit Schüler*innen parallel zu ihrer Ausbildung den Studiengang „Therapie- und Pflegewissenschaften“ (8 Semester) belegen können. Eine andere Möglichkeit ist das Studium „Berufspädagogik für Gesundheitsberufe“, um nach der Ausbildung als Lehrkraft zu arbeiten. Mit der Akademisierung wachsen die Karrierechancen für Physiotherapeut*innen. „Vom Bachelor und Master bis zur Professur ist so alles möglich für unsere Schulabgänger.“  

Birgit Berke ist stolz auf die Qualität an ihrer Berufsfachschule. Den letzten Jahrgang haben 28 Dozent*innen unterrichtet. „Jedes Fach besetzen wir mit einem Experten – Fachärzte, Rechtsanwälte, Physiotherapeuten. Wir bemühen uns, wirklich die besten Fachleute für unseren Unterricht zu gewinnen. Vor allem bei den Physiotherapie-Themen brauchen wir die alten Hasen mit viel Berufserfahrung.“

Der Austausch mit den Schüler*innen und Dozent*innen und das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Persönlichkeiten und Charaktere ist für die Schulleiterin, die viel Zeit am Schreibtisch verbringt, das Salz in ihrer täglichen Arbeit. „Das begeistert mich bis heute.“ Die 57-Jährige hofft, dass eines Tages eine ehemalige Schülerin einen leitenden Posten in der Schule übernimmt. „Wenn die nächste Generation in unsere Fußstapfen treten will, dann haben wir vieles richtig gemacht.“

Hinweis: Die Berufsfachschule für Ergotherapie, die im gleichen Gebäude im Heinrich-Grone-Stieg 2 untergebracht ist, feiert 2024 ihr 25-jähriges Bestehen. Auch hier besteht seit einigen Jahren Schulgeldfreiheit.

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