Hamburg: Senat stellt 4,2 Millionen Euro für die Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung


Für den Start ins Berufsleben ist es wichtig, möglichst im direkten Anschluss an die schulische Laufbahn eine Berufsausbildung oder ein Studium zu beginnen. In Hamburg gelingt das erfreulicherweise immer mehr Jugendlichen nach Beendigung der zehnten Klasse. Zu verdanken ist dies der guten Arbeit des Senats, welcher mit seiner Vielzahl von Reformen in der beruflichen Bildung diesen positiven Trend angestoßen hat.

Aktuellen Statistiken zufolge gelingt 40,2 % der Schulabgänger in Hamburg nach der zehnten Klasse der direkte Übergang in Ausbildung und Beruf. Das sind 15% mehr als noch 2012.
Deutlich schwieriger gestaltet sich die Situation bei jungen Menschen, die bereits in der Schule Schwierigkeiten haben und nicht sicher sind, ob sie den Abschluss schaffen oder gar einen Ausbildungsplatz finden. Genau hier greift der Senat ein und stellt den Jugendlichen Berufseinstiegsbegleitungen zur Seite – eine Maßnahme, für die Hamburg in den nächsten fünf Jahren 4,2 Millionen Euro bereitstellt.
Kombiniert werden soll dieses Angebot mit einem Bildungsangebot, dass in Hamburg bereits an zwölf verschiedenen Pilotschulen erfolgreich erprobt wurde: den Praxisklassen, in denen Schüler mit schwierigen Lernvoraussetzungen drei Tage pro Woche in der Schule und zwei Tage in einem Betrieb lernen, wodurch eine verlässliche Betreuung der Schülerinnen und Schüler vor Ort in den Betrieben gewährleistet ist.

Für Schülerinnen und Schüler, bei denen sich schon in der 9. Klasse abzeichnet, dass sie Schwierigkeiten bekommen werden, ihren Hauptschulabschluss zu schaffen und voraussichtlich auch keinen Ausbildungsplatz finden werden, gab es bisher ein besonderes Unterstützungsangebot des Bundes: die Berufseinstiegsbegleitung, finanziert je zur Hälfte durch die Bundesagentur für Arbeit und Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds ESF. Da die ESF-Förderperiode 2019 endete, bedeutete es das Aus des Projektes in vielen Bundesländern. In Hamburg hingegen hat der Senat beschlossen, als Kofinanzierer einzuspringen und so die Weiterführung der Maßnahme zu ermöglichen. Für die Jahre 2020 bis 2025 wird die Hansestadt den Kofinanzierungsanteil in Höhe von 4,2 Millionen Euro übernehmen – und in gleicher Höhe beteiligt sich die Agentur für Arbeit Hamburg.

(Quelle: https://bildungsklick.de)

Auch Grone bietet deutschlandweit Berufseinstiegsbegleitungen an.
Zu den Angeboten geht es hier:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Grone Service- und Verwaltungsgesellschaft mbH
Heinrich-Grone-Stieg 1
20097 Hamburg

Anna-Maria Sperzel
Fon: 040-23703-731
Fax: 040-23703-778
a.sperzel@grone.de


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