Humanitäre Hilfe

Wenn diese instrumentalisiert und politisiert wird (Christian Reuter Generalsekretär und Vorsitzender des Vorstands des Deutschen Roten Kreuzes e.V.)

Hamburg - Hungersnöte, Kriege, Naturkatastrophen, Flucht, Vertreibung: Weltweit erfüllen Frauen und Männer des Roten Kreuzes und des Roten Halbmonds in ihren orangenen Westen humanitäre Aufgaben. Oft unter Lebensgefahr ist es ihr Ziel, zumindest die akute Not zu lindern. Aus Deutschland kommt nicht nur Geld, um die unter dem Dach des Internationalen Roten Kreuzes vereinten Schwesterorganisationen zu unterstützen – auch Personal, Logistik und Know-how sind gefragt.

Erst kürzlich hat sich unser Gast Christian Reuter in Syrien und im Libanon über die aktuelle Lage informiert. Das Problem hier wie in vielen anderen Regionen: Es gibt kaum staatliche Strukturen. Die humanitäre Hilfe wird politisiert und instrumentiert, indem die ohnehin extrem schwierige Versorgung der Notleidenden zum Beispiel von Kriegsparteien als Unterstützung für den jeweiligen Gegner interpretiert wird. Helfer geraten zwischen die Fronten und unter Beschuss.
Gibt es Lösungen? Christian Reuter wird uns berichten, wie das DRK und die internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung mit diesen Herausforderungen umgehen.

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Am 03. April finden die nächsten Heinrich Grone Gespräche im Bildungszentrum Hamburg-Hammerbrook statt. Unter dem Thema "Die Zukunft der Pflege – auf dem Weg vom Jammertal in ein „gelobtes Land“?" wir Joachim Prölß, Direktor für Patienten- und Pflegemanagement im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, referieren. Auch weil das Thema Pflege ...

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