Heinrich-Grone-Gespräche:

Ver-rückte Welt? Unternehmerische Entscheidungen in Zeiten der Unsicherheit (Prof. Dr. Henning Vöpel Direktor und Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschafts-Instituts)

Prof. Dr. Henning Vöpel (45) ist seit September 2014 Direktor und Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI). Zuvor war er Senior Economist am HWWI und zeichnete verantwortlich für die Forschungsbereiche Konjunktur und Weltwirtschaft. Im Jahr 2010 wurde Vöpel als Professor für Volkswirtschaftslehre an die HSBA Hamburg School of Business Administration berufen.

Im Zentrum der Arbeit stehen der Transfer aus Wissenschaft und Forschung in die Praxis von Wirtschaft und Politik sowie die Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnis in Handlungsempfehlungen. Vöpels Forschungs- und Themenschwerpunkte sind Konjunkturanalyse, Geld- und Währungspolitik, Finanzmärkte und Digitalökonomie. Besonders ist seine spezifische Forschungs- und Beratungsexpertise nachgefragt, wenn es um die Bewertung der künftigen Folgen von Unbeständigkeit und Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit geht.

Im Heinrich Grone-Gespräch wird Prof. Dr. Vöpel anhand aktuellster Beispiele der Frage nachgehen, welche unternehmerischen Leitplanken in der scheinbar aus den Fugen geratenen – eben ver-rückten – Welt konkret wirken. Auf die Unternehmen bezogen bedeutet das: „Immer öfter müssen sie sich auf Expeditionen ohne Landkarte begeben.“

Die starke Verunsicherung durch die globalen politischen und ökonomischen Entwicklungen setzt der deutschen Wirtschaft zu. Obwohl die Finanzierungskonditionen günstig bleiben, die bestehenden Kapazitäten gut ausgelastet sind und die Herausforderungen der Digitalisierung eigentlich ein stärkeres Engagement erfordern, investieren die deutschen Unternehmen angesichts der vielen Ungewissheiten offenbar nur noch das Nötigste. Dennoch müssen Unternehmer Ziele auffassen und erreichen. Wie das unter den gegebenen Umständen möglich ist, wird den Abend bestimmen.

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